Gerhard Behne in der DSZ Ausgabe 10/ 2015

Gerhard Behne

Dortmund Deutsche Meisterschaft im Sportschießen 2015

Reschke, Monika

Spieck, Heidi

Hoffmann, Christel

Bericht Teilnahme Deutsche Meisterschaft in Dortmund 2015

Deutsche Meisterschaft in Dortmund

  Regen- Aufregung-Erfolge-Kameradschaft

  Am Freitag ging es los! Der BSG Bus wurde beladen mit Gewehren und Sportzubehör. Den Anhänger hatten fleißige Helfer unserer Gruppe bereits am Donnerstag mit dem nötigen (Küchenzubehör, Tische, Bänke etc.) beladen.

 

Frohgelaunt fuhr unser Clemens (Fahrer) los. Leider ging es unserem Harry nicht sehr gut. Eingemummelt lag  er im Bus und versuchte trotz allem uns mit seiner gewohnten guten Laune zu unterhalten. Was machte es da aus, dass es in Strömen regnete.

Eine kleine Pause mit Besuch der Porzellanausstellung wurde eingelegt. Bei einer Tasse Kaffee plante man die Weiterfahrt, denn überall war Stau angesagt.

Den nächsten Stopp legten wir in Oelde ein. Dort erwarteten uns bereits Monika und Klaus Reschke sowie Gebhard Gohla.

In Dem Brau-und Backhaus „Potts“ hatten sie einen Tisch für uns freigehalten. Ein wunderbares Bild, wir in unseren Trainingsanzügen. Eine besondere Werbung für die BSG.

Nach dem guten Essen ging die Fahrt weiter und gegen 15.00 Uhr erreichten wir unser Ziel. Organisation ist alles und so hatten Karin und Gerd Behne sowie Ingrid und Klaus Büning für uns schon mit ihren Wohnwagen unseren Stellplatz markiert. Also ran an die Arbeit. Zuerst das Küchenzelt (das wurde zum ersten Mal eingeweiht) und dann das Kameradschaftszelt aufgebaut. Der selbstgebackene Kuchen schmeckte hervorragend.  Irene Gohla hat uns mit einem mitgeschickten „süßen Gruß“ überrascht.  Dann die große Aufregung. Monika hatte ihren Personalausweis vergessen. Was nun? Also fuhren Monika und Klaus zur Polizei, um eine Bestätigung zu holen, dass Monika Deutsche ist. Nachdem sie zur Bundespolizei am Flughafen geschickt worden waren, erhielt sie die Bescheinigung glücklich in der Hand.

Vorsichtshalber hatte aber Herbert die Mannschaft zwischenzeitlich umgemeldet. Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Clemens hat uns zum Abendbrot wohlschmeckende Bratkartoffeln mit Sauerfleisch serviert. Lange haben wir es an diesem Abend nicht ausgehalten. Das Zelt war dank unserer Beheizung schön warm, aber das frühe „Aufstehen“ machte sich bemerkbar. Also auf ins Hotel, ein kurzer Nachttrunk und dann in die „Waagerechte“.

Der nächste Tag begann sehr früh, denn unsere Christel, Heidi, Monika, Gebhard und unser Clemens waren mit Schießen dran.

Nachdem die Hausfrauenpflichten im Zelt erledigt waren, ging es in die Schießhalle. Wie es so üblich ist bei uns, wurden die jeweiligen Schützen von einem Gruppenmitglied betreut. Alle haben gut geschossen Im Hotel wurden  bei einem geselligen „Nachtrunk“ diese Erfolge gefeiert.

 Ausschlafen am nächsten Tag? Ist nicht. Denn relativ früh musste Christa schießen. Wutzi , Regina und Ingrid waren später dran.

Nachdem Clemens noch einmal die Essenswünsche abgefragt hat, bekamen alle ihr Essen wie bestellt. Aus den übrig gebliebenen Vorräten zauberte Clemens für Jeden die individuelle Mahlzeit.

Weil alle fleißig mit anpackten, war dann das Lager Braunschweig“ schnell abgebaut. Samstag waren wir vom Regen verschont geblieben und auch der Sonntag war trocken, bis jetzt. Gerade rechtzeitig waren die Zelte verstaut.

Dann ging es Richtung Heimat, nicht ohne Verabschiedung der Schützenkameradinnen und Kameraden ringsum. Man kennt sich schon und freut sich jedes Jahr auf das Wiedersehen.

Zum Schluss noch einmal zur Erklärung:

Alle gaben ihr Bestes. Wer das nicht versteht, hier die Erklärung dafür, dass es in Dortmund nicht so einfach ist.

Die Waffenkontrolle mit „Perso“ ist der Anfang. Das Herz schlägt unruhig, der Blutdruck steigt. In der Halle – 50 Stände  auf der einen, 50 Stände auf der anderen Seite – empfängt einen Wärme, Enge und sehr viel Unruhe. Das Einrichten des Standes mit völlig ungewohnten Auflagen ist die nächste Hürde. Dann kommt die Ansprache und das Warten auf das Zeichen „Start“.  Das Beklatschen guter Leistungen darf einen ebenso wenig ablenken wie die entstehende Unruhe der schon fertigen Schützen. Hinzu kommt, dass diesmal die Aufsicht schon Ständeweise die Waffen einpacken ließ. Das kennen wir gar nicht. Waffen werden zum Schluss gemeinsam eingepackt.

 Wenn wir auch nicht auf dem Siegertreppchen standen, wir waren dabei und haben unsere BSG würdig vertreten. Allein dass man sich qualifiziert hat, ist schon ein Erfolg.  Die Trauben hängen sehr hoch. Auch wer 300 schießt, hat noch nicht gewonnen. Bei mehreren 300er  muss man ins „Nerventreibene“ Stechen.

 Es war für alle ein „sportliches Ereignis“ bei der die Kameradschaft untereinander das Fundament für die Erfolge bildet.

 

Es grüß euch

 Christa

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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